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Schau hin - Cybermobbing, Sexting, Posing, Grooming im Alltag der Jugend-Sozialarbeit ist eine mehrsprachige Website mit folgenden Inhalten:

Zur Projektidee

Jedes Jahr werden in Europa über 3,7 Millionen Kinder geboren, die in eine dicht umlagerte Medienwelt hineinwachsen, deren Entwicklung eine unaufhaltsame Medienprägung mit sich bringt. Eine dieser Gefahren, die in vergangenen Jahren zunehmend in den Blickpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit gerückt ist, ist Cybermobbing Sexting, Posing, Grooming - eine neue Form von Mobbing, die über Neue Medien wie E-Mail, Instant Messaging, Chatrooms oder Mobiltelefone ausgetragen wird und somit bis in die Kinderzimmer gelangt. Das besonders perfide gegenüber traditionellem Mobbing ist: Die Opfer haben keine Chance zu entkommen, denn die Täter kommen bis ins Kinderzimmer. Die Folge: Opfer von Cybermobbing können sich nicht mehr entziehen, finden keinen Schutzraum mehr. Das weiß auch das Europäische Parlament und fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten im November 2012 auf, “beim Schutz von Kindern in der digitalen Welt alle Möglichkeiten auszuschöpfen und an einem Strang zu ziehen durch systematische Schulung von allen im Jugendbereich, tätigen Kräften“.

Das Projekt „Schau hin - Cybermobbing, Sexting, Posing, Grooming im Alltag der Jugend-Sozialarbeit“ setzt sich mit diesem Phänomen auseinander, welches mit der erhöhten Mediennutzung gerade bei Jugendlichen, die sozial benachteiligt sind, zum Problem wird. Jugendliche verbringen ihre Freizeit häufig in Gemeindezentren, Jugendclubs, Jugend Cafés, Tagesstätten aber auch in öffentlichen Bibliotheken, Sportvereinen und anderen Einrichtungen, wo sie Unterstützung und Beratung suchen und parallel dazu oft mit Gleichaltrigen das Internet nutzen. Ihre dortigen Ansprechpartner sind Sozialarbeiter/innen, denen reale lebensweltliche Themen vertraut sind. Das virtuelle Leben der Jugend mit allen Herausforderungen, Gefahren und Faszinationen bleibt den Fachkräften der Sozialarbeit verschlossen. Warum?

Es fehlen Ihnen die Kompetenzen, die sie brauchen, all diesen virtuellen Dimensionen und Gefahren adäquat entgegen zu wirken. Sie sind mit diesen Anwendungsformen nicht aufgewachsen und in den Curricula des Studiums für Sozialpädagogik ist er bisher nicht vorgesehen. Diese Bildungslücke werden wir mit ‚Schau hin‘ schließen und ein passgenaues Angebot für die soziale Arbeit schaffen, welches mit folgender Doppelstrategie umgesetzt wird:

  1. Prävention/Kenntnisvermittlung im Umgang mit digitalen Medien durch Online-Lerneinheiten
  2. Intervention und Früherkennung durch anschauliche Fallbeispiele mit Leitfäden zur Gesprächsführung
  3. Aktive Einbeziehung von Politik, um nachhaltig Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern in der digitalen Welt zu schaffen.

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